Im Oktober beginnen viele Jugendliche eine Lehrausbildung. Und für so manchen Abiturienten startet die Studienzeit. So wie für Maxi Werner aus Strasburg. Sie freut sich auf diese Zeit. Und sie weiß auch schon, was sie danach machen möchte.

STRASBURG. Diesen „Luxus" hätte sicher so mancher Abiturient gerne. Doch Zusagen für gleich mehrere Studienplätze sind nicht jedem vergönnt. Maxi Werner aus Strasburg schon. Sie hätte Lehramt studieren können, aber auch Humanbiologie. Letztlich entschied sie sich für ihren Traumberuf: Zahnmedizin. Auch dafür hatte sie eine Zusage. „Zahnmedizin ist schon lange mein Wunsch. Aber ich hatte mir einen Plan B zurechtgelegt", sagt die Strasburgerin, die das Abitur am Pasewalker Gymnasium mit der Note 1,4 abschloss. Mitte Oktober wird die 18-Jährige das Studium in Greifswald beginnen. Womit sie nicht unbedingt gerechnet hatte. Stehen doch an der Greifswalder Uni lediglich 45 Plätze für Zahnmediziner zur Verfügung. Und Berufserfahrung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr, die als Auswahlkriterien ebenfalls herangezogen werden, hatte Maxi Werner nicht. Woher auch? Letztlich muss neben den Noten das Auswahlgespräch die Zulassungsjury in der Hansestadt überzeugt haben.