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Foucault und sein Pendel

Man schreibt das Jahr 1852. Seine Eminenz, der Erzbischof von Köln, hat etwas Einmaliges gestattet. Im Kölner Dom darf an jedem Werktag ab 12 Uhr ein physikalisches Experiment vorgeführt werden: Der Nachweis der Erdrotation mit Hilfe eines Pendel, dem Foucault Pendel.

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Auf diesen Seiten zeigen, Christoph Redlin und Manuel Beyer, was es mit Foucault und seinem Pendel auf sich hat.

 

pendelGeschichtePendel Kölner Dom
An dem Deckengewölbe des Domes hängt an einem dünnen Eisendraht eine 34 Pfund schwere Kugel.
Der Draht ist 150 rheinische Fuß lang (ca. 48m). Rund 14 Sekunden braucht das riesige Pendel, um einmal hin und her zu schwingen.
Allein ein solches Pendel ist schon beeindruckend. Was in dem Versuch aber eigentlich beobachtet werden soll, ist die Schwingungsebene des Pendels, d.h. die Ebene, in der Aufhängedraht und Kugel die Luft durchschneiden.
Nach nur wenigen Minuten bemerken die Zuschauer das Verblüffende: Die Schwingungsebene des Pendels hat sich gegenüber der Umgebung ein wenig gedreht; das Pendel scheint jetzt in eine etwas anderen Richtung zu schwingen - obwohl es im Dom völlig windstill ist.
Unter dem Pendel ist eine Art Winkelmesser aufgestellt, somit können die Zuschauer ablesen wie stark sich die Schwingungsebene unter dem Pendel geändert (etwa um 11,5° pro Stunde).

Autoren: Manuel Beyer, Christoph Redlin 20.01.1999
 

physik

Aufgrund der Trägheit kann sich die Schwingungsebene eines Pendels überhaupt nicht ändern, solange keine zusätzliche Kraft die Bewegung stört.

In Wirklichkeit hat sich also nicht das Pendel gegenüber dem Dom gedreht, sondern: Die Schwingungsebene hat die ganze Zeit ihre Lage beibehalten - gedreht hat sich vielmehr die Erde und mit ihr der Dom samt den Zuschauern.

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Das Pendel am Pasewalker Gymnasium

Foucault-Pendel von oben

Seit dem 25.04.1998, dem 90. Geburtstag der Schule, besitzt das Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasium ein Foucault-Pendel. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es außerdem zwei Exemplare in den Universitäten von Rostock und Greifswald. Die Idee, ein 6500 DM (oder 3323,40 Euro) teures Pendel im Anbau des Gymnasiums zu installieren, hatten die Physiklehrer M. Redlin, J. Wilke und M. Blanck.

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foucault1 

leonfoucault

1819

Geburt 18.09.

1851

Pendelversuche

1853

Untersuchung der Lichtgeschwindigkeit

1855

Spiegelfernrohr entwickelt

1860

Fliehkraft, Gyroskop

1868

Tod 11.02.

Foucault wurde am 18.September 1819 als Sohn eines Verlegers geboren.

Als Leon Foucault 10 Jahre alt war, starb sein Vater. Daraufhin brachte ihn seine Mutter nach Paris, wo er das "Colleg Stanislas" besuchte.

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