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Mit dem Reifezeugnis in die Welt

49 Absolventen des Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasiums erhielten ihre Abiturzeugnisse überreicht. Zwei Schüler erhielten besondere Anerkennungen des Fördervereines der Schule. Die jungen Leute sagen allen Lehrern mit Blumen Danke.

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49 Abiturienten des Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasiums bekamen während einer Feierstunde im Historischen U ihre Reifezeugnisse überreicht. Max Schultz und Maxi Roquette bedankten sich bei den Lehrern und Eltern für ihre Begleitung durch die Abiturzeit.

PASEWALK. Ist denn hier heute eine Filmpremiere zu erwarten? Wer gestern Nachmittag in das Historische U kam, hatte den Eindruck. Im Foyer wies vieles auf Hollywood-Filme hin. Doch der symbolische rote Teppich wurde nicht für Filmstars ausgerollt. Doch eine Premiere gab es wirklich für die 49 Abiturienten des Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasiums Sie bekamen ihre Reifezeugnisse.
Rund 8 000 Stunden hat jeder Schüler in den letzten sechs Jahren in dem ehrwürdigen Schulgebäude in der Grünstraße zugebracht. Der eine mehr, der andere weniger erfolgreich. Neben dem Schulstress und anspruchsvollen Studienaufträgen blieben besonders die Exkursionen und Reisen bei den Schülern in Erinnerung. Neben Barcelona, London und Prag gab es auch einiges in Deutschland zu entdecken. Der Harz, Leipzig und die Uecker-Randow-Region waren begehrte Ziele.
Schulleiterin Cornelia Kühne-Hellmessen ist aufgefallen, dass so ein Schulleben viel mit dem Suchen und Finden zu tun hat. Deshalb griff sie in ihrer Festrede diese beiden Worte immer wieder auf. „Die heutige Zeugnisverleihung erzählt davon, wie viel wir als Pädagogen schließlich auch gefunden haben, zum Beispiel interessante junge Persönlichkeiten, die jetzt ihre Wege finden und gehen müssen. Wer sich selbst auf die Suche begibt, der findet immer das Passende", so die Schulleiterin.

Dass die jungen Leute genau wissen was sie wollen, dafür sind ihre nächsten Ziele beredtes Zeugnis. Lukas Voß, der sein Abitur mit 1,1 abschloss und dafür den Preis des Fördervereins bekam, tritt zum Beispiel eine Ausbildung bei der Landespolizei in Güstrow an. Auch Anastasia Hoffmann bekam für die gleiche Leistung eine Anerkennung des Fördervereines. „Ich werde ein Medizinstudium in Greifswald aufnehmen", lässt sie wissen. Maxi Roquette, die gemeinsam mit Max Schultz eine sehr emotionale Dankesrede an die Lehrer und Eltern hielt, will sich noch etwas Zeit lassen mit der Jobsuche und ihrer Entscheidung. „Jetzt ziehe ich erst einmal zu meinem Freund nach Rostock. Mein Traum wäre, einmal Hebamme zu werden", sagt sie gelassen.
Maria Köppen hatte gestern Geburtstag und freut sich, dass die Schulzeit jetzt vorbei ist. Sie hat sich für eine dreijährige Ausbildung bei der Rentenversicherung in Stralsund entschieden. Berufe und Lebenswege, die für die jungen Leute neu beginnen und bei denen Suchen und Finden erneut ins Spiel kommen.
Am Abend kam die Dekoration aus dem Foyer dann doch noch zur Geltung. Der Abschlussball mit schönen Kleidern und so mancher Träne zum Abschied war filmreif.

 

 
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