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Warum neuerdings ein Schiff im Pasewalker Kunstgarten ankert

Pasewalker Gymnasiasten und eine Künstlerin haben im Pasewalker Kunstgarten zwei neue Objekte geschaffen. Die sind Ausdruck der jungen Leute für die Kampagne „Fridays für Future".

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PASEWALK. Bei manch einem scheint der Pasewalker „Kunstgarten" an der Uecker bereits in Vergessenheit geraten zu sein. Aber Spaziergänger haben es in den vergangenen Tagen bemerkt: Im Kunstgarten gibt es Neues zu sehen - ein Schiff und einen Haifisch aus Weidenruten und anderen Zweigen. Entstanden sind sie innerhalb des Projektes „Künstler für Schüler" in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum dritten Mal tobten sich hier Neunt- und Zehntklässler des Oskar-Picht-Gymnasiums kreativ aus. Zur Seite stand ihnen die Künstlerin Ines Diederich aus Vogelsang bei Woldegk.

„Wir haben die Ideen gemeinsam entwickelt, und da kamen natürlich Themen auf, die die Jugendlichen beschäftigen. Etwas anderes würde ja auch keinen Sinn machen, als sie an Dingen arbeiten zu lassen, die ihnen nicht wirklich unter den Nägeln brennen", sagt Ines Diederich. Unter ihrer Anleitung realisierten die Jugendlichen auf der frisch gemähten Wiesenfläche ihre Ideen. Da sie sich entschieden haben, im Rahmen von „Fridays for Future" nicht zu demonstrieren, haben sie ihrer Überzeugung anders Ausdruck verliehen. Aus Zweigen und Ästen entstand ein Schiff, das nun auf Fahrt durch den Kunstgarten ist. Ein Schiff, das die Erdkugel trägt undals Symbol für ein Rettungsschiff steht. Das Schiff tauften sie auf den Namen „Fridays for Future". Es soll die Erde retten. Ein Haifisch, Sinnbild für die bedrohte Tierwelt und den gefräßigen Kapitalismus zugleich, steht dem Schiff gegenüber.

 

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„Wir haben fünf Tage lang jeweils fünf Stunden an den Skulpturen gearbeitet", erzählt die Künstlerin. Für die Schülerinnen und Schüler war es die erste Begegnung mit der Landart, einer Kunstgattung, bei der aus Naturmaterialien im Freiraum gestaltet wird. Alle Beteiligten genossen die gemeinsame Arbeit im Freien und waren überrascht über die räumlichen Dimensionen, die diese Kunstform ermöglicht. Das störten auch ein paar Regenschauer nicht. „Es sollte jedes Jahr ein solches Projekt geben", wünschten sich die Jugendlichen am Ende der Arbeitswoche.
Ines Diederich, Bildhauerin und Landart-Künstlerin, arbeitet schon seit fast zwei Jahrzehnten mit stets neuen Projektideen für die Initiative. Sie hofft, dass das Schiff im Kunstgarten Fahrt aufnimmt und das S.O.S. der Schüler gehört wird.
Seit dem Jahr 2000 bietet das Projekt „Künstler für Schüler" jährlich etwa 50 Schulen in M/V die Möglichkeit, in einem Workshop gemeinsam mit Künstlern auf eine Entdeckungsreise in die Welt der bildenden Kunst aufzubrechen. Als landesweites Projekt wird es vom Kulturwerk des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. koordiniert. Gefördert und mit den notwendigen Finanzen ausgestattet wird es vom Schweriner Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Rahmen der Initiative „Kultur gegen Gewalt".

 
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