Diese Ideen sind bares Geld wert

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den Ideenwettbewerb „Deine Idee macht den Unterschied!" in Pasewalk mit 600 Euro. Die Summe soll als Startergeld für die drei besten Ideen verwendet werden.

2018 09 16 demokratie 

Michael Kruse und Peter Fels (links), Koordinatoren des Deutschen Kinderhilfswerkes, überreichten für drei besten Ideen von Pasewalker Gymnasiasten Startergeld im Gesamtwert von 600 Euro für die Projekte.

PASEWALK. Wenn es darum geht, den Schulalltag oder das Leben in Pasewalk bunter zu gestalten, dann haben die Mädchen und Jungen vom Oskar-Picht-Gymnasium immer gute Ideen. Und warum sich mit diesen Geistesblitzen nicht an einem Wettbewerb des Deutschen Kinderhilfswerkes beteiligen? Die Mühe haben sich die Schüler gemacht – und es hat sich gelohnt. Gleich drei Projekte fanden im Wettbewerb „Deine Idee macht den Unterschied" Gefallen bei Regionalleiter und Koordinator des Hilfswerkes, überreichte dafür insgesamt 600 Euro. Diese sollen, gestaffelt, sozusagen als Startergeld für die Umsetzung der einzelnen Ideen eingesetzt werden. So hatte sich Lennart Zeipelt mit dem Problem Schultoiletten befasst. Diese sind, wie fast überall an Schulen, viel zu trist, werden oft verschmutzt oder mutwillig zerstört. Seine Idee ist, dass Schüler, unter Anleitung, diese Orte künstlerisch etwas aufpeppen. „Denn wer etwas Eigenes schafft, wird das auch achten", ist der Schüler überzeugt. Marcelina Pankau würde sich wünschen, dass das Pasewalker Stadtbild etwas bunter und frischer wird. Warum nicht auch mit Hilfe von jungen Leuten?

Für Clara Rollin, Anna Lena Bellin, Maurice Leitz und Jule Heckermann war das eigene Umfeld in der Schule Thema ihrer Gedanken. So Schüler wünschen sich zum Beispiel mehr Bänke, bunt gestaltet, auf dem Schulhof.
„Ziel unseres Wettbewerbes ist es, Kinder und Jugendliche zu begeistern, ihre Ideen aufzugreifen und mit dem Startergeld die Umsetzung zu ermöglichen. So lernen die jungen Leute, ihre eigene Meinung zu formulieren, und sie erfahren, dass sie mitbestimmen können und ihr eigenes Handeln etwas bewirken kann", erklärt Kruse.
Heike Selent, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, betont: „Demokratieerziehung hat bei
uns innerhalb und außerhalb des Unterrichts einen hohen Stellenwert." Deshalb sei neben der Teilnahme an solchen Wettbewerben auch die Existenz des Kinder- und Jugendbeirats sehr wichtig. Dort erleben die Schüler, dass man aktiv werden kann, aber auch muss, um an Entscheidungsprozessen teilhaben
und Ideen umsetzen zu können.
„Als Schulsozialarbeiterin der AWO begleite ich die Kinder und Jugendlichen bei ihren Ideen", sagt Antje Schulz. Dass dieses Engagement auch finanziell durch das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt werde, sei für die Jugendlichen motivierend.
Zur Auszeichnung durch das Deutsche Kinderhilfswerk war auch Marko Schmidt, Bauamtsleiter der Stadt Pasewalk, gekommen. „Wir sind auch dankbar für Hinweise von jungen Leuten", erklärt er. So sei man dabei, aus einem vorherigen Projekt namens „Kunstwelten", das Schüler, Künstler und die Stadtverwaltung zusammenbrachte, Dinge zu realisieren. Dazu gehörte, die Außenanlage der Nova-Halle mit Skater-Elementen und Sitzgelegenheiten auszustatten und das Kunstobjekt von Marcelina Pankau, den „Gierigkeitsstein", im Kunstgarten aufzustellen. Auch die Eisbahn, die einst der vorherige Kinder- und Jugendbeirat Pasewalk angeschoben hatte, ist Wirklichkeit geworden (der Nordkurier berichtete).

 

 
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