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Mit Ball und Rolli ganz sportlich in der Halle unterwegs

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UECKERMÜNDE. Das Integrative Sportfest in der Turnhalle des Ueckermünder Greifengymnasiums hat sich mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt. Menschen mit Beeinträchtigungen und ohne treffen sich dazu regelmäßig. Es ist ein Fest, an dem die Beteiligten viel Freude haben, für viele eine anstrengende, aber auch schöne Abwechslung. Und das hat sich herumgesprochen, sagt Thomas Plank, Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB) Vorpommern-Greifswald. Er freut sich, dass dieses Mal etwa 140 Teilnehmer in die Gymnasiumturnhalle gekommen sind, um an allerlei sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen – Kleine und Große, Junge und Alte. Medizinballwerfen, ein Parcours für Rollstühle, Basketball, Geschicklichkeitslauf – für jeden war etwas dabei.

Organisiert haben dieses Sportfest unter Leitung des KSB mehrere Partner – unter anderem der Behindertenbeirat Vorpommern-Greifswald, die Stadt Ueckermünde, das Ameos-Klinikum und der Verband für Behinderten- und Reha-Sport MV.

Mit von der Partie waren auch ganz junge Leute, etliche Gymnasiasten aus Pasewalk. „Es sind in der Ausbildung befindliche Jugendleiter, für sie ist das hier so wie ein Praktikum", sagt Plank. So wie zum Beispiel für Tina Rossow und Carolin Heinrichs. Für die beiden Schülerinnen des Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasiums war dieses Sportfest eine ganz neue Erfahrung. „Ich finde das echt schön, ich habe noch nie mit Behinderten gearbeitet", sagt Tina Rossow. Sie hat gemeinsam mit Carolin Heinrichs den Rollstuhl-Parcours betreut, hat die Rollis geschoben und geholfen, damit die Frauen und Männer, auch Kinder, ohne Probleme in dem für die meisten ungewohnten Fahrzeug über die Strecke kamen. Beide Mädchen haben beobachtet, wie sehr sich die Teilnehmer gefreut haben, wenn sie die Runde im Rollstuhl erfolgreich gemeistert hatten und es als Anerkennung Schokolade gab.
Das sei generell ein Ziel, sagt der KSB-Geschäftsführer, mit diesem Sportfest möglichst Freude zu verbreiten. Es geht also nicht um sportliche Spitzenleistungen, sondern darum, dass sich die Teilnehmer bewegen, dass sie Bestätigung finden. „Und darum freuen sich viele Teilnehmer, von denen einige schon seit Jahren mitmachen, auf diesen Tag", sagt Thomas Plank. Solche Integrativen Sportfeste finden aber nicht nur in Ueckermünde statt, sondern mittlerweile auch an anderen Orten im Landkreis, in der Hansestadt Greifswald und auch in Löcknitz, sagt der KSB-Geschäftsführer.

 
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