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Ferienabenteuer auf Englisch

Während ihre Mitschüler in den Ferien „abhängen", nutzen 39 Pasewalker Gymnasiasten die Zeit, um fünf Stunden täglich ihr Englisch aufzubessern. Muttersprachler helfen ihnen dabei. Doch warum tun sich junge Leute das an?

2017 02 17 englishinaction 

Leonie Baer und Lisa-Marie Hufft sind begeistert von der Extra-Englischwoche in den Ferien, die heute mit der Präsentation von Projekten endet.

PASEWALK. Was war das denn in dieser Woche? Es sind Ferien und trotzdem gingen 39 Mädchen und Jungen täglich ins Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasium. Haben sie etwa Lernstoff nachzuholen? Ganz im Gegenteil – die Schüler nehmen an dem Projekt „English in Action" teil. Ganz freiwillig. Ein Extra-Angebot der Schule, um die Sprachkenntnisse zu vertiefen. Dafür sind drei Lehrer und Muttersprachler aus der 1156 Kilometer entfernten Stadt Canterbury angereist. „Es ist das zweite Jahr, dass wir den Schülern diese Möglichkeit in den Ferien einräumen", sagt Kathrin Lukowski, Fachschaftslehrerin für Englisch. Das habe sich bewährt, auch wenn der Kurs in den Ferien stattfindet und 144 Euro kostet. Während des Unterrichts bleibt oft zu wenig Zeit, das Sprechen zu üben. In dieser Woche jedoch wurde ausschließlich Englisch gesprochen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so toll wird. Das ist mit dem Unterricht nicht vergleichbar. Malen, Singen, Rollenspiel – alles war dabei", erzählt Lara Zahl aus der 7b.
„Ich denke, da geht noch was bei mir. Ich sehe Englisch jetzt mit anderen Augen. Vielleicht kann ich mich im zweiten Halbjahr in dem Fach noch etwas verbessern", zeigt sich Amy-Annabell Swierczek nach dieser Woche zuversichtlich.
Maximilian Steußloff (9c) ist schon das zweite Mal bei dem außergewöhnlichen Ferienabenteuer dabei. „Zuhause würde ich in den Ferien sowieso nur abhängen. Da ist so ein Kurs viel nützlicher. Gut ist, dass er an der Schule stattfindet."
Jan Rittner aus der 11b war schon einmal in England. „Mit dem Schulenglisch kommt man dort schon klar. Aber das hier ist noch schöner. Eine Sprache gut zu beherrschen, das kann ja nie schaden", meint der junge Mann.
Lehrerin Kathrin Lukowski freut sich über den Eifer, den die Schüler während der Ferien an den Tag legen. Und deshalb ist es auch für sie kein Problem, so einen Kurs zu organisieren und für diese Möglichkeit auch bei den Eltern zu werben. „Ich habe mich besonders gefreut, dass bei so manch einem Teilnehmer das Selbstvertrauen gewachsen ist, Englisch frei zu sprechen", sagt die Lehrerin.
Heute geht der Kurs zu Ende, und die Lehrer Lucy Armstrong, Daniel Davies und Shane Down sagen „goodbye". Bleiben werden die Erinnerungen an ein Ferienerlebnis der anderen Art. Und wenn sich Eltern, Geschwister und Großeltern davon überzeugen möchten, was ihre Lieben in dieser Woche gelernt haben, dann sind sie heute um 12.30 Uhr in die Aula des Pasewalker Gymnasiums zu einer kleinen Show, natürlich auf Englisch, eingeladen.

 

 
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