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Oskar-Picht-Preis 2006: Franziska Rodewald

Laudatio für den Preisträger des Oskar-Picht-Preises 2006

Den Oskar-Picht-Preis gab es im Jahre 1997, als der heutige Preisträger in die 5. Klassenstufe unseres Gymnasiums aufgenommen wurde, noch nicht. Dennoch brachte er all jene Eigenschaften mit, die man als zukünftiger Preisträger haben sollte. Auf seinen Zeugnissen konnte man fortan von Fleiß, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Freundlichkeit und all den anderen positiven Eigenschaften lesen, die das Herz eines jeden Klassenleiters - und somit seinerzeit auch meines - höher schlagen lassen und die man sich bei jungen Menschen gerade diesen Alters wünscht - die sich leider aber manchmal im Laufe des Erwachsenwerdens dann auch wieder verflüchtigen. Nicht so bei unserem Preisträger - bei ihm müsste man heute sämtliche dieser Eigenschaften noch durch Attribute wie "sehr", "äußerst", "jederzeit" oder "vorbildlich" ergänzen. Dennoch handelt es sich um einen ganz normalen, lebensfrohen, zum Teil gar unauffälligen jungen Menschen, der unheimlich gern auf Konzerten der "Toten Hosen" Pogo tanzt und eine ausgesprochene Leseratte ist. Letzteres mündete in seinem Engagement beim Aufbau der Schülerbibliothek und des Clubs "Oskars Buchkritiker" ab November 1999. Mehrmals wöchentlich, teilweise bis in die Abendstunden unterstützte der Preisträger diese Projekte. Auch seine Familienmitglieder wurden einbezogen, selbst die Oma konnte er überzeugen, sich mit ihrem Wissen einzubringen. Auch nach der Eröffnung der Schülerbibliothek im Oktober 2001 gehörte der Preisträger zu den intensivsten Mitarbeitern. Einige seiner Buchrezensionen wurden in einer Zeitung des Lehrerverbandes veröffentlicht. Auch organisierte er eigenverantwortlich Buchlesungen für die Mitschüler und führte diese durch.

Die Zuverlässigkeit und auch Zielstrebigkeit, die der Preisträger bei so vielen Gelegenheiten zeigte, waren sicher auch ein Grund dafür, dass er fast die gesamte Zeit die Funktion des Klassensprechers ausfüllte. Er war immer bereit, zusätzliche Aufgaben in der Klasse, aber auch im Rahmen der Schule zu übernehmen. Besonders tat er sich bei der Integration von Austauschschülern hervor. Dies bestärkte ihn vermutlich auch, sich um ein Auslandsschuljahr in den USA zu bewerben, für das er nach vielen Tests und Auswahlgesprächen ein Bundestagsstipendium erhielt.

Der Preisträger zeigte auch immer ein besonderes geschichtliches Interesse. Er beteiligte sich zwei Mal am Geschichtswettbewerb der Körber-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bei der ersten Teilnahme im Jahr 2003 zum Thema "Migration in der Geschichte", bei der er eine Arbeit über seinen Urgroßvater, der aus Polen hier zu den Kürassieren nach Pasewalk kam, einreichte, erhielt der Preisträger eine Anerkennung. Im Jahr 2005 setzte er sich mit einer erneuten Teilnahme zum Thema "Arbeit in der Geschichte", in der er Aspekten der Geschichte des Pasewalker Krankenhauses in einer Einzelarbeit betrachtete, gegen 5922 Teilnehmer mit ihren insgesamt 1380 Beiträgen mit einem hervorragenden 4. Preis durch.

Die Freunde und Förderer des Gymnasiums Pasewalk 1908 e.V. verleihen den Oskar-Picht-Preis 2006 an Frau Franziska Rodewald.
 
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