Jugendleiter im Einsatz

Artikel von Angela Stegemann, Nordkurier vom 20.04.11

Da schwitzen nicht nur die Kinder

125 Kinder, die sich anfeuern, durcheinder rufen und einfach aus dem Häuschen sind. Da kamen gestern in der Pasewalker Uecker-Sporthalle die Betreuerinnen ganz schön ins Schwitzen. "Kinder bewegen sich gern. Man muss ihnen nur Angebote machen - und wenn es geht, selbst mitmachen", meinte Dagmar Sagert, die Jugendwartin der Sportjugend Uecker-Randow. Ihr selbst standen die Schweißperlen auf der Stirn. "Wie sieht das aus, wenn man daneben steht und zuguckt?", sagte sie.

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Wie man Kinder im Vorschulalter zu mehr Bewegung animiert, das wurde gestern innerhalb des Projektes "Bewegte Kinder" demonstriert. Mit dabei waren in Pasewalk die kreisstädtischen Kindertagesstätten "Regenbogen" und "Haus der fröhlichen Jahreszeiten", "Jacobs Spatzennest" aus Krugsdorf, "Villa Märchenland", Eggesin, die "Friedrich-Fröbel-Kita" und die Kita "Sternschnuppe" aus Torgelow, das "Spatzennest" Schönbeck, die "Randowspatzen" aus Löcknitz und die "Wiesenspatzen" aus Heinrichswalde. Neben den Erzieherinnen aus den Kindertagesstätten halfen auch die Mitarbeiterinnen des Kreissportbundes und Karl-Heinz Giermann vom Pasewalker Fußballverein.

Für die Erwärmung mit Musik sorgte Clown Happy. Dann ging es an die Stationen. Die Kinder konnten sich am Schwungtuch versuchen, durch einen Parcours laufen, kegeln oder ihr Gleichgewicht schulen. Mädchen und Jungen, die sich nicht trauten oder die nicht ganz so schnell waren, wurde geholfen. Am Ende strahlten auch sie.

Dafür, dass an den Stationen alles reibungslos lief, sorgten Jugendleiter des Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasiums. Dabei war auch die Elftklässlerin Julia-Christin Trutwig. Sie hat bereits etliche Einsätze dieser Art hinter sich. "Mir macht es einfach Spaß, mit Kindern zu arbeiten", sagte sie. Deshalb habe sie auch schon mit dem Gedanken gespielt, Kinderpädagogin zu werden. Aber ganz sicher ist sie sich noch nicht. Es sei ja noch ein bisschen Zeit bis zum Abi. Nach anstrengenden Wettkämpfen und einer Schlussstaffel gab es für jedes Kind den Lohn: Eine Clown-Urkunde und eine Clown-Medaille. Die Idee dazu kam von der Vereinsberaterin Sportjugend Bärbel Bettak.

Im Herbst gibt es für viele Mädchen und Jungen ein Wiedersehen, denn das Projekt startet seit 2001 zweimal jährlich. Die Mitarbeiterinnen des Kreissportbundes hoffen, dass nicht so gut bemittelte Eltern das Hilfspaket der Bundesregierung nutzen und ihrem Kind vielleicht eine Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglichen. So manches Kind hätte das nötig.  

 
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